Sicherheitssysteme

   Überblick

Die DS DATA SYSTEMS GmbH ist seit über 20 Jahren am Markt und plant integrierte, individuelle und auf unterschiedliche Branchen zugeschnittene Sicherheits- und Kommunikationslösungen. Als herstellerunabhängiges Planungsbüro für Sicherheitssysteme decken wir das gesamte Portfolio, angefangen von Videoüberwachungssystemen über Brandmeldesysteme bis hin zu Zutrittskontrollsystemen und Einbruchmeldeanlagen ab.

Wir bieten Ihnen sowohl Einzel- als auch individuell auf ihre Bedürfnisse zugeschnittene Komplettlösungen auf Grundlage geltender Gesetze und Normen sowie dem aktuellen Stand der Technik an.

 

Unsere Leistungen umfassen alle Schritte von der Beratung, Konzepterstellung, Planung, Projektierung bis zur Projektbegleitung.

   Einbruchmeldeanlagen (EMA)

Eine Einbruchmeldeanlage dient in erster Linie dem Schutz von Personen und Sachwerten. Es besteht die Möglichkeit, die EMA mit hilfeleistenden Diensten wie der Polizei oder privaten Sicherheitsdiensten zu vernetzen. Oftmals kann eine EMA auch bei der Rekonstruktion eines Einbruchs hilfreich sein, sodass detaillierte Angaben zum Tathergang sowohl zur Aufklärung als auch in Versicherungsangelegenheiten herangezogen werden können.

 

Viele Versicherer bieten Nachlässe auf ihre Policen an, sofern eine Einbruchmeldeanlage zum Schutz des Geländes oder Gebäudes eingesetzt wird. Je nach Anforderungen prüfen wir mit Ihnen gemeinsam, wie eine Einbruchmeldeanlage in Ihr Objekt integriert werden kann. Bei Bedarf erstellen wir eine Risikoanalyse und ein darauf basierendes Sicherheitskonzept. Weiterhin begleiten wir den Prozess vom ersten Planungsentwurf bis hin zur finalen Übergabe und Inbetriebnahme. Bei uns erhalten Sie alles aus einer Hand.

Wir planen nach dem aktuellen Stand der Technik. Im Bereich der Einbruchmeldeanlagen gelten folgende Normen:

 

  • VdS2311 „Planung und Einbau von Einbruchmeldeanlagen“
  • DIN VDE 0833 Teil 1 Gefahrenmeldeanlagen für Brand, Einbruch und Überfall; Allgemeine Festlegung
  • DIN VDE 0833 Teil 3 Gefahrenmeldeanlagen für Brand, Einbruch und Überfall; Festlegung für Einbruch- und Überfallmeldeanlagen
  • DIN EN 50131- Teil 1 Alarmanlagen, Einbruch- und Überfallmeldeanlagen; Systemanforderungen
Referenzen

Büro- und Hallengebäude mit EMA (2017)

 

Sicherheitskonzepterstellung, Planung der Infrastruktur, Erstellung des Leistungsverzeichnisses, Projektleitung. Es wurde ein Einbruchmeldezentrale mit vier Scharfschaltbereichen, 55 Bewegungsmeldern und zehn Magnet- und Schaltriegelkontakten installiert.

Bürogebäude mit EMA (2016)

 

Durchführung einer Stakeholderanalyse, Erstellung eines technischen Sicherheitskonzeptes, Kostenschätzung.

   Brandmeldeanlagen (BMA) / Sprachalarmierungsanlagen (SAA)

Brandmeldeanlagen sollen Brände frühzeitig detektieren und die Alarmierung von gefährdeten Personen, sowie Rettungskräften sicherstellen. Des weiteren können Systeme wie Lösch- und Rauchabzugsanlagen sowie Feuerschutzabschlüsse etc. über eine BMA angesteuert und Brände somit schneller unter Kontrolle gebracht werden. Brandmeldeanlagen sollen Sachwerte und Objekte schützen, doch vorrangig dienen sie dem Schutz von Leben und Gesundheit.
Zusätzlich kann die Ergänzung der BMA mit einer Sprachalarmierunganlage (SAA) erforderlich werden. Diese soll im Falle eines detektierten Brandes gezielte Informationen wie Verhaltensanweisungen an betroffene Personen übermitteln und somit zur Abwendung von Paniken beitragen.

 

Brandmelde- bzw. Sprachalarmierungsanlagen können im Rahmen von Brandschutzmaßnahmen durch gesetzliche und haftungsrechtliche Forderungen notwendig werden. Außerdem können versicherungsrechtliche Ziele, in Form von Beitragsnachlässen durch verminderte Schadensrisiken bestehen.

Unsere Spezialisten für Brandmeldeanlagen erstellen auf Basis von  Brandschutzkonzepten, Baugenehmigungen oder sonstigen Forderungen ein individuell angepasstes Konzept für die Errichtung einer BMA. Angefangen bei einer Bedarfsanalyse, Kostenschätzung und Erstellung eines Brandmeldekonzept werden im weiteren Verlauf die komplette Planung, Dokumentation, Bauüberwachung und der Projektabwicklung mit Betreiber, zuständigen Behörden und Errichter, bis zur Sachverständigen-Abnahmebegleitung und Übergabe der Anlage, von uns übernommen. Hierbei können wir auf eine langjährige Erfahrung im Bereich der Brandmeldetechnik zurückgreifen.

Nachfolgend ein Auszug der für den Bereich Brandmelde- und
Sprachalarmierungsanlagen geltenden Normen:

  • DIN 14675
  • DIN VDE 0833-1
  • DIN VDE 0833-2
  • DIN VDE 0833-4
  • DIN EN 54
  • DIN EN 54-2
  • DIN EN 54-16
  • DIN EN 54-24
  • weitere spezifische Normen auf Anfrage

Unser derzeit geltendes Zertifikat gemäß DIN 14675

Zertifikat eines unserer Kollegen aus dem Bereich Sicherheitssysteme mit dem Schwerpunkt Brandmeldeanlagen gemäß DIN 14675
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Referenzen

Flächendeckende Nachrüstung von BMA und SAA im laufenden Betrieb in großen Bürogebäuden

 

Erstellung von Kostenschätzungen und Leistungsverzeichnissen, Erstellung eines Brandmeldekonzepts, Projektabwicklung, Bauüberwachung. Auf einer Gesamtfläche von 45.000 m² mit 3500 Büroarbeitsplätzen wurden ca. 8000 Brandmelder und ca. 2500 Lautsprecher während des laufenden Betriebs nachgerüstet.

  Videotechnik

Ein Videoüberwachungssystem soll, wie auch eine EMA, dem Schutz von Objekten und Sachwerten dienen. Hierbei liegt die Schutzwirkung primär auf dem Prinzip der Abschreckung. Auch hier gilt: Ein Videoüberwachungssystem kann einen Einbruch nicht direkt verhindern!

 

Unser Planungsteam besitzt langjährige Erfahrungen sowie Know-How bei der Planung von Videoüberwachungsanlagen. Gemeinsam mit Ihnen definieren wir die maßgeblichen Schutzziele und erstellen auf deren Grundlage ein strategisches und technisches Sicherheitskonzept.

 

Die Ermittlung von Betriebs-, Personal- und Anschaffungskosten, das Prüfen der fachgerechten Installation vor Ort und die Durchführung eines Penetrationstestes zur Sicherstellung der korrekten Funktionalität runden das Portfolio ab.

Weiterhin beraten wir Sie auf Wunsch umfassend bei datenschutzrechtlichen Fragen.

Die Planung von Videoüberwachungsanlagen erfolgt unter anderem nach folgenden Normen:

 

  • DIN EN 50132-7
  • DIN VDE 0830-7-7:2013-04
  • nach DIN ISO 31000:2009-11
Eine von der Decke hängende Domkamera in einer Halle als Teil der Sicherheitssysteme
Referenzen

Die Referenzen sind derzeit in Bearbeitung.

  Zutrittskontrollsysteme

WER-WANN-WOHIN? Dies ist der Grundgedanke hinter einem Zutrittskontrollsystem. Eine gut konzipierte Zutrittskontrolle trägt wesentlich zur Gebäudesicherheit bei.

 

Oftmals gibt es Bereiche in Unternehmen, die nur von speziell dafür berechtigten Personen betreten werden dürfen. Um den unbefugten Zutritt solcher Bereiche zu unterbinden bedarf es eines Zutrittskontrollsystemes.

 

Solche Berechtigungen können beispielsweise auf Firmenausweisen gespeichert und dem jeweiligen Besitzer zugeordnet werden. Mit einem einzigen Identifizierungs-Medium besteht die Möglichkeit, Zutrittsberechtigungen zeitlich und räumlich begrenzt oder aber auch permanent zu gewähren. Weiterhin können Sie Ihr Unternehmen ihren Anforderungen entsprechend in verschiedene Sicherheitszonen mit unterschiedlichen Berechtigungsstufen und Sicherheitsbereichen einteilen. Jeder Zutritt oder Zutrittsversuch wird gespeichert und festgehalten. Die Kopplung eines Zutrittskontrollsystems mit anderen Systemen wie der Videoüberwachung oder Einbruchmeldeanlage ist ebenfalls möglich.

 

In diesem Bereich kann die DS DATA SYSTEMS GmbH auf langjährige und fundierte Erfahrungen zurückgreifen. Wir bieten Ihnen ein Gesamtpaket, angefangen bei der Anforderungsanalyse bis hin zur Inbetriebnahme, an.

Unsere Planungen im Bereich der Zutrittskontrollsysteme basieren auf folgenden Normen:

 

  • DIN EN 60839-11-1 VDE0830-8-11-1 Elektronische Zutrittskontrollanlagen – Anforderungen an Anlagen und Geräte
  • DIN EN 60839-11-2 VDE0830-8-11-2 Elektronische Zutrittskontrollanlagen – Anwendungsregeln
  • VdS 2358, Zutrittskontrollanlagen (ZKA) – Anforderungen
  • VdS 2359, Zutrittskontrollanlagen – Prüfmethoden
  • VdS 2367, Zutrittskontrollanlagen, Planung und Einbau
Referenzen

Bürogebäude Online-Zutrittskontrollsystem (2016 – 2017)

 

Konzepterstellung, Planung der Infrastruktur, Projektleitung. Es wurden 33 Steuerungen/ Controller und 160 Leser verbaut.

Umstrukturierung vorhandener Sicherheitsbereiche (2014 – 2016)

 

Konzeptentwurf, Hardwareplanung, Kostenschätzung. Für einzelne Gebäude auf dem Betriebsgelände eines Großunternehmens wurden Sicherheitsbereiche umstrukturiert.

Büro- und Hallenkomplexe Offline-Zutrittskontrollsystem (2013 – 2016)

 

Planung der Infrastruktur und Hardwareanforderungen, Projektleitung und –überwachung. Es wurden über 8000 Türen auf ein Offline – Zutrittssystem umgestellt und die mechanische Schließung abgelöst

  Flucht- und Rettungswegsysteme (FRWS)

Flucht- und Rettungswegsysteme führen zur Verbesserung der Gebäudesicherheit und dienen dem Personen- und Brandschutz. Die gesetzliche Forderung ergibt sich dabei aus der jeweils gültigen Landesbauordnung.

 

Flucht- und Notausgangstüren müssen von innen ungehindert und ohne fremde Hilfe zu öffnen sein. Sind diese zum Beispiel mit elektronischen Zutrittsberechtigungssystemen ausgestattet oder automatisch verriegelt kann durch Einsatz von FRWS die zuvor genannte Forderung umgesetzt werden. Dies kann für Einzeltüren oder als vernetztes System realisiert werden.

 

Gern beraten wir Sie zum Thema Flucht- und Rettungswegsysteme und erstellen mit Ihnen ein für Ihr Unternehmen passendes und praxisorientiertes technisches Konzept.

Hierbei stützen wir uns unter anderem auf die folgenden Gesetze und Normen:

 

  • Landesbauordnung und Bauregelliste
  • DIN EN179 (Notausgangstüren)
  • DIN EN 1125 (Paniktüren)
  • RL EltVTR (Elektrische Verriegelung von Flucht- und Rettungswegen)
Ein Hinweisschild mit Richtungsangabe des Fluchtwegs als Teil der Sicherheitssysteme
Referenzen

Flucht- und Rettungswegterminalnachrüstung im Bestandgebäude (2016)

 

In einer Industriehalle mussten auf Grund von Nutzungsänderungen 10 Fluchtwegterminals installiert werden. Dafür wurde ein Leistungsverzeichnis für die Ausschreibung und deren Auswertung erstellt und der Bau und Abnahme der Installation inkl. Funktionsprüfung überwacht.